Jungmediziner legen Wert auf geregelte Arbeitszeiten sowie eine Tätigkeit auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Das ergab die Umfrage „Berufsmonitoring Medizinstudenten 2014“ der Universität Trier unter 11.462 Medizinstudierenden im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Es kristallisierte sich heraus, dass für die Medizinstudenten eine Niederlassung ebenso wie eine Anstellung in einer Klinik vorstellbar ist. Weitere Ergebnisse der Befragung sind:

– wichtig ist den angehenden Ärzten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – immerhin gaben 87,4 Prozent an, Kinder haben zu wollen

– für über 80 Prozent der Studierenden ist auch ein angemessenes Einkommen ein wichtiger Faktor

– 95 Prozent wollen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft arbeiten

– bei der Facharztausbildung stehen bei den Befragten die Innere Medizin (45,6 Prozent) gefolgt von Allgemeinmedizin (34,5 Prozent) und Chirurgie (25,2 Prozent) hoch im Kurs

-37,2 Prozent (Antworten „ja“ und „ja, wahrscheinlich“ zusammengefasst) präferieren eine Tätigkeit als Hausarzt, 74 Prozent (Antworten „ja“ und „ja, wahrscheinlich“ zusammengefasst) als spezialisierter Facharzt in eigener Praxis

– eine Anstellung in einer Klinik können sich 76 Prozent (Antworten „ja“ und „ja, wahrscheinlich“ zusammengefasst) vorstellen

KBV-Broschüre zur Befragung der Medizinstudierenden 2014 als PDF-Download